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Autor Thema: Wie wird ein Goldteju gehalten?  (Gelesen 3246 mal)
reptifan_berlin
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Gilbert, 0.0.1 T. merianae


« am: 09. Dezember 2009, 08:48:39 »

Hallo,

ich finde ja Goldtejus recht interresant, was gibt es denn da jetzt zu beachten und könntet ihr mir vielleicht noch ein paar Haltungsparameter erläutern.

VIELEN DANK SCHONMAL IM VORRAUS FÜR EURE ANTWORTEN!!!!!!

MfG Marc
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« Antworten #1 am: 17. Dezember 2009, 08:26:53 »

Herkunft
mittel- und nördliches Südamerika

Kopfrumpflänge
- 35 cm 1,0
- 30 cm 0,1

Gesamtlänge
ca 70-90cm selten über 1m

Temperatur Tagüber
28-33 C°
Lokal 40-55 C°

Temperatur Nachts
20-25 C°

Luftfeuchtigkeit
60-90 %

Winterruhe
Keine

Soziale Zusammensetzung
1,1 - X

Terrariengröße
Für 1,1 mindestens 250 cm x 100 cm x 100 cm (LBH), Die Möglichkeite der Trennung muss gegeben sein.

Einrichtung
Regenwaldterrarium mit kräftigen Ästen und Wurzeln. Mindestens 20 cm hoher, leicht feuchter Bodengrund zum einbuddeln.

Futter
Insekten, Nager, Küken, Eier, Früchte (der Anteil an Insekten sollte 60-80% ausmachen)

Bemerkung
Dieser Teju gilt als der nervöseste Vertreter der Gattung Tupinambis. Von Tupinambis merianae und Tupinambis rufescens unterscheidet er sich durch das ungeteilte bzw einzelne Lorealschilde welches zwischen dem Präokular- und Nasalschild liegt. Tupinambis merainae und Tupinambis rufescens besitzten in der Regel mindestens zwei. Zusätzlich sind Goldtejuschlüpflinge gelbschwarz gefärbt. Tupinambis merianae Schlüpflinge im Gegensatz dazu grünschwarz.

« Letzte Änderung: 24. Juni 2010, 10:14:24 von Tupinambinae » Gespeichert

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Gilbert, 0.0.1 T. merianae


« Antworten #2 am: 19. Dezember 2009, 15:40:41 »

Vielen Dank für deine Antwort!!!

MfG Marc
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« Antworten #3 am: 29. Dezember 2009, 00:01:08 »

Danke Tupinambinae das du geantwortet hast. Besser hätte man es garnicht sagen können.

@ Marc
Soweit ist alles gesagt. Ich selber habe 5 Tiere und sie sind echt klasse.
Dennoch sind sie nicht zu vergleichen mit den T. merianae und T. rufescens, aufgrund ihres "wilderen" Verhaltens.

Möchtest du dir denn T. teguixin zulegen?

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Gilbert, 0.0.1 T. merianae


« Antworten #4 am: 11. Januar 2010, 09:17:27 »

Hi,

ich bin am überlegen, wäre es denn ein Problem ihn alleine zu halten, das es ja bei anderen großechsen, wie waranen keine Probleme gibt.

Ich hätte nämlich nur für ein 200x100x100cm Becken Platz.
Und als Beleuchtung habe ich an 2x70W HQI´s, 1 Bright Sun Jungle 70W und vielleicht noch nen PAR-Strahler.
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« Antworten #5 am: 14. Januar 2010, 02:41:33 »

die Tiere lassen sich problemlos und vielleicht sogar besser alleine halten. Das angedachte Terrarium ist für die sehr aktiven Goldtejus etwas klein. Ich empfehle als untergrenze 2,5 qm und gut strukturiert. Aber selbst hier können die Tejus nicht ihr volles Tempo ausnutzen. Ideal wären wohl 6qm aufwärts, aber wer kann das schon bieten?
« Letzte Änderung: 14. Januar 2010, 03:11:35 von Tupinambinae » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 14. Januar 2010, 11:00:01 »

Mein Terra hat ca 5qm :-))
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« Antworten #7 am: 15. Januar 2010, 10:38:15 »

Hallo ich wollte mal fragen oder wissen was sich als Bodengrund für goldis eignet?
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« Antworten #8 am: 15. Januar 2010, 11:00:27 »

Ich verwende mittlerweile nur noch ungedüngten Kokosfaserhumus aus dem Bioladen.

Vorteile:
- Speichert gut die Feuchtigkeit
- Kot lässt sich leicht entfernen
- Kann verdaut werden
- Kein Dünger oder Giftstoffe enthalten
- die Tiere graben sich gut ein

Es gibt aber auch Nachteile:
- wenig trittfest
- staubt im trockenen Zustand

Den Bodengrund kann man auch mit einer Handvoll Walderde impfen. Die enthaltenen Mikroorganismen sorgen für ein gutes Gleichgewicht des Substrats. Vorallem kleine Scolopender (Hundertfüsser) stellten sich als ausserordentlich nützlich heraus, denn diese dezimierten den Bestand an lästigen Trauermücken/Erdfliegen.

Früher mischte ich noch mit Rindenmulch, aber da es ja bei anderen Terrarianern schon zu Todesfällen aufgrund von Vergiftung gab, verzichte ich mittlerweile darauf. Zudem lässt sich der Kot schlechter entfernen.
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« Antworten #9 am: 15. Januar 2010, 11:05:58 »

Ich dachte an eine mischung aus Pininerinde und Torf aus dem Bioladen da weiss ich wenigsten das keine Gift oder zusatzstoffe drin sind müsste doch gehen.
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« Antworten #10 am: 15. Januar 2010, 11:12:17 »

Im Bioladen gibt es nur die Kokosblocks. Die sind ja sonst eher auf Lebensmittel spezialisiert.
Torf würde ich aus Naturschutzgründen nicht kaufen. Pinienrinde hatte ich 8 Jahre im Becken ohne Schwierigkeiten, aber wie gesagt habe ich von Todesfällen gehört.
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« Antworten #11 am: 15. Januar 2010, 11:16:02 »

Ok ich werde Pinienrinde weg lassen und nur Auf Kokusfaserhumus gehen danke dir.
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« Antworten #12 am: 15. Januar 2010, 12:38:56 »

Pinienrinde und Mulch sind aber verschieden..Es gibt unbehandelte Pinienrinde,die nutze ich..Und Rindenmulch ist einfach nur der ganze Dreck,Reste etc die in der Produktion von anderen Produkten überbleibt und die dann zu Mulch verarbeitet wird..Der befall von Traurmücken ist auch im trockenen Zustand exterem hoch.
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« Antworten #13 am: 15. Januar 2010, 12:57:35 »

Den meinte ich ja den unbehandelte den haben wir bei uns im Bio laden da kosten 70L 5 euro.
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« Antworten #14 am: 15. Januar 2010, 13:44:33 »

70 Liter für 5 Euro??das is günstig..Ich habe pro Sack 10 Euro bezahlt..Und ich brauchte 12 Säcke :-)
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